Geldstrafen wegen Hass-Posts – Luxemburger Wort

Drei Männer, die 2015 auf Facebook zur Gewalt gegen Flüchtlinge aufgerufen hatten, wurden gestern zu Geldstrafen verurteilt. Die beiden Angeklagten Jean-André D. und Jean-Marie D. bekamen jeweils eine Geldbuße von 1 000 Euro, während der dritte Angeklagte Christian F. 1 500 Euro zahlen muss.

Die drei Luxemburger hatten auf der für ihre ausländerfeindlichen Beiträge bekannten Facebook-Seite „Ech hu mäi Lëtzebuerg gären“ unter anderem vorgeschlagen, mit Sturmgewehren und Napalm-Brandbomben gegen Flüchtlinge im französischen Calais vorzugehen. Jean-Marie D. hatte einen Eintrag auf der Seite mit dem Satz „Eine gute Kalaschnikow wirkt Wunder, wenn man die richtige Munition hat“, kommentiert. Ein Vorschlag, der den ebenfalls angeklagten Jean-André D. dazu verleitete, darunter den Satz „Eine schlechte ist noch besser, die streut mehr“ zu schreiben.

© Luxemburger Wort 19.05.2017 : Lesen